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Shopping-Tipps? Nein, hier geht es nicht um Tipps, WO Ihr etwas kauft. Dafür gibt es in der linken Navigation den Shopping-Bereich. Hier geht es darum WIE Ihr etwas kauft bzw. worauf man achten soll.

Generell kann man den kompletten Shopping-Bereich als Kontrolle nehmen, um zu sehen, ob man etwas vergessen hat oder man kann dort Anregungen sammeln. Selbiges gilt ebenso für das Kontrollieren des Zeit + Finanzen-Plans.

Dennoch gibt es einige beachtenswerte Hinweise
(auch als Download im Service Bereich).

 

Die Einladung - Schnell diesen Punkt überspringen?

Nein, besser nicht! Auch wenn "eigentlich" alles so logisch ist. Lieber einmal damit ausführlich beschäftigen.

Sie ist meist die erste und einzige Information, die viele Eurer Gäste erhalten. Deshalb birgt sie Gefahren und Missverständnisse. Dennoch hat sie ein hohes Informations-Potential, das man nutzen sollte. Deshalb sprecht Euch gut mit den Verantwortlichen ab, die Eure Einladungskarten drucken bzw. falls Ihr selbst welche erstellt (bastelt)

Was sollte/könnte alles drauf sein:

  • Natürlich wer heiratet. Schon den neuen Namen mit drauf? Neue Adresse? Alte Adresse?
  • Wer ist alles eingeladen von der Familie, die auf der Einladung steht? Wegen Missverständnissen, wer nun alles zur "Familie Müller" gehört, ruhig alle mit Vornamen nennen.
  • Wo + Wann:
    Standesamt: Adresse, Datum + Uhrzeit, Raum, Flur
    Religiöse Trauung: Adresse, Datum + Uhrzeit
    Räumlichkeiten: Adresse, Datum + Uhrzeit
    Eventuell Anfahrts-Skizzen bzw. Beschreibungen (von allen Orten)
  • Ansprechpartner + Kontaktdaten: z. B. Festleiter (für das Programm), Geschenk-Verwalter (Geschenk-Tisch, Buch). Handy-Nr. von einem, der am Hochzeitstag definitiv erreichbar ist für wichtige Fragen. Deadline-Datum für die Zusage.
  • Einladungsspruch: Motto, Lied-Verse, Gedicht, religiöser Text (Bibelverse)
  • Eventuelle Dekoration (Ringe, Bänder, ...) oder auch etwas Persönliches (z. B. ein Foto vom Paar => Verlobung)
  • Stil und Kleidung (sollte auch die Einladung vermuten lassen): Festliche Abendgarderobe? Legerer geselliger Abend?
  • Geschenkwünsche: Hinweis zu Geschenktischen (Fachhandel) oder dem Geschenkbuch und seinem Verwalter. Geldgeschenkwünsche könnte man in einem Spruch oder Gedicht verpacken.

Wo wird gefeiert - Gute Gästeliste ist hilfreich

Eine Frage, die oft unterschätzt wird. Das kann allerdings fatale Folgen haben. Auch hier machen sich vorher gemachte Gedanken bezahlt.

Die Wahl der Räumlichkeiten richtet sich meist nach der Anzahl der Gäste bzw. sollte einen gewissen Puffer bieten. Meist ist es zwar so, dass leider einige Gäste kurzfristig verhindert sind und absagen müssen. Allerdings sollte man lieber ein paar Plätze mehr zur Verfügung haben als die Anzahl der Personen auf der Gästeliste. Auch wenn man in der Einladung darum gebeten hat, Bescheid zu geben, ist dies keine Garantie dafür, dass alle kommen.

Was ist z. B. mit dem Fotografen, den Mitarbeitern des Partyservice (Bedienungen), der Band (DJ, Alleinunterhalter...) oder unerwarteten Gästen, die kurzfristig doch noch kommen wie Verwandte und Freunde aus dem Ausland? Was ist mit "Überraschungs-Gästen", die Eure Verwandten vielleicht organisiert haben (Vereins-Freunde, Arbeitskollegen...)?

Die Überlegung, in einem Restaurant oder Hotel zu feiern, ist an sich eine gute Sache. Wichtig aber wäre z. B., dass diese auch einen Großteil der Dekoration bzw. Vorbereitung der Räumlichkeit übernehmen (Stühle, Dekorations-Aufbau...) oder die Möglichkeit gewähren, dass man, mindestens einen Tag vorher, dieses selbst übernehmen kann. Hier sollte man nicht sparen, falls dies aufpreispflichtig ist.

 

Weitere allgemeine Fragen und Zusammenfassung:

  • Sind die Räumlichkeiten für die Größenordnung der Gäste ausgelegt bzw. bieten sie genug Platz? Was ist mit der Anzahl und Größe von Toiletten, Garderobe, Bühnenbereich, Tanzfläche, Kinder-Bereich, Sitzplätzen, eventuell Stehbereich und Parkplätzen?
  • Bieten die Räumlichkeiten die Möglichkeit, auf bestimmte Personengruppen Rücksicht zu nehmen: Rollstühle (Rampen, Aufzug...), Kinder (Spielecke, Babystühle), betagte Gäste (nicht so nah an der Band/Anlage, kurze Wegstrecke, nah gelegene Parkplätze). Auch ist wichtig, dass die Toilette von der Braut aufgesucht werden kann (Reifrock). Hierfür eignet sich (nicht lachen) eine Behinderten-Toilette.
  • Ist der Vermieter über die Art des Festes informiert und gestattet er dies? Was ist mit der Nachbarschaft bzw. den Behörden/Gemeinden (Feuerwerke z. B. müssen angemeldet werden)?
  • Was ist im Mietpreis drin? Dekoration, Reinigung (in welchem Umfang), das Nutzen aller Bereiche des Festortes (Küche, Bühne, Nebenräume, Außenanlagen, Hi-Fi-, Beleuchtungs- und Mikrofon-Anlagen...), ausreichende Bestuhlung? Was ist mit Kaution oder Nebenkosten (Wasser, Heizung, Strom, Gas...)? Wie und wann wird der Festort wieder übergeben (Besenrein? Stühle hoch? Müllentsorgung? Abbau?)

Kein Tag für Experimente - Getränke, Buffet, Fotos, Unterhaltung, Festort

Es ist Euer großer Tag. Er sollte kein Tag für Experimente sein. Wie an Hand der vielen Tipps auf Koblenz-Hochzeit.de zu sehen ist, ist so einiges zu beachten. Wir möchten Euch vor so mancher vermeidbaren Horror-Geschichte bewahren. Also nichts auf die leichte Schulter nehmen oder dem Zufall überlassen.

Vorweg:

Wir möchten niemanden auf den "Schlips" treten bzw. sein Können aberkennen. Doch dieser Tag findet nur einmal statt und ist unwiederholbar. Meist sind die Leistungen und eigenen Haushaltsgeräte nur für den Eigengebrauch gedacht und dafür ausreichend. Doch hier geht es um eine große Feier. Hier darf die Technik und das Material nicht versagen.

Getränke: Es wurden schon Feiern gesehen, wo die Kühlschränke aus privaten Haushalten auf die Feier geschleppt wurden und diese der Getränke-Fluktuation nicht standhielten. Ein Haushalts-Kühlschrank hat nicht das Fassungs-Vermögen und die Leistung, die für eine Feier gedacht ist. Dafür geht alles zu schnell. Der Festort selbst (Kühlraum, Theke, Zapfanlage) bzw. der Getränkelieferant sollten hier für Abhilfe sorgen.

Küche und Buffet: "Omas Kuchen ist der Beste!" mögen zwar Gedanken sein, die man in Betracht zieht, dennoch sollte hier Vorsicht walten. Meist sind auch die Umstände bzw. die Verhältnisse am Festort ganz anders als zu Hause. Wo man in der eigenen Küche die Sahnetorte auf der Arbeitsplatte auskühlen lassen kann, da schmilzt sie in der Großküche wegen der Wasserdampf-Wärme der Industrie-Spülmaschine. Der mitgebrachte Haushalts-Wasserkocher ist nicht dafür gedacht, einen ganzen Abend permanent Hunderte Menschen mit heißem Wasser zu versorgen.

Fotos: Nicht selten hört man Argumente wie: "Mein Onkel macht immer super Urlaubsbilder, dann schafft er es auch, unsere Hochzeit zu fotografieren", doch die Urlaubskamera ist keine Profi-Ausrüstung und meist scheint in den Räumlichkeiten der Festortes nicht die karibische Sonne. Akkus, Filme, Speicherkarten, Beleuchtung (Blitz) und Kamera sollten mehrfach vorhanden sein und für die Umstände (Lichtverhältnisse, Hitze, Kälte, Entfernungen...) ausgelegt sein. Und noch viel wichtiger: Nicht die Technik macht gute Fotos!

Unterhaltung: "Mein kleiner Bruder hat einen 1000-Watt-Verstärker und ein Meter große Boxen!" Ja, richtig, aber vermutlich muss er damit keine Halle, Zelt oder ein Gemeindehaus beschallen. Stellt Euch Euren Hochzeitstanz vor - wie die Sicherung des Gebäudes oder der mitgebrachten Anlage mit einem Knall das Zeitliche segnet und Ihr ohne Musik und Licht dasteht. Auch die CDs von Mutter können für "tolle Überraschungen" sorgen, wenn diese verkratzt aus der Sonnenblende im Auto geholt werden.

Festort: "Meine Eltern haben damals auch im Haus (Garten, Zelt, Wintergarten) gefeiert!", wir hoffen, die Feier war gut. Doch bis heute hat sich einiges geändert: wo früher jemand live auf der Gitarre gespielt hat, sitzt heute vielleicht ein DJ mit seiner Disco-Beleuchtung und hat ganz andere Stromanforderungen. Ist z. B. die Stromversorgung gesichert für: Wärmebehälter des Buffets, Küche (Theke, Kühlschrank), DJ (Unterhalter, Band), Dekoration (Beleuchtung) usw.?

Allgemein: Hier ist Equipment und das Handwerk von geprüften und erfahrenen Profis gefragt!

Es wäre schade, wenn z. B. durch "misslungene" Hochzeitsfotos der Familien-Friede anschließend gestört wäre. Oder es fließen auf der Feier Tränen über die Enttäuschung, weil die liebevoll zubereitete Torte von Oma der Hitze zum Opfer gefallen ist (von Familie, Freunde und Euch).

Wie gesagt, wir wollen damit nicht sagen, dass Oma Ihren Enkel keinen Kuchen machen "darf". So ein persönliches Geschenk ist eine tolle Sache und wir ermuntern alle Gäste dazu. Auch ist es schön, wenn viele Fotos gemacht werden oder sich Gäste als sonstige Helfer anbieten. Nur raten wir dazu, es zu überdenken: sollte man sich nur auf private Leistungen verlassen, wenn es um Getränke, Fotos, Buffet und Unterhaltung geht?

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